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Schutzkonzept

Schutz-, Präventions- und Beratungskonzept gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch der Bettinaschule

Kinder und Jugendliche brauchen überall Schutz vor Gewalt und Sexueller Gewalt – auch in der Schule

Sexuelle Gewalt durch Erwachsene, durch Gleichaltrige und immer mehr durch den Einsatz digitaler Medien ist alltägliche Realität für tausende Kinder und Jugendliche. Sie ist so weit verbreitet, dass Fachleute davon ausgehen, dass es in jeder Klasse ein bis zwei Schülerinnen und Schüler gibt, die diese belastende Erfahrung gemacht haben. Schulen nehmen im Kinderschutz eine zentrale Stellung ein. Sie sind der einzige Ort außerhalb der Familie, wo nahezu alle Kinder und Jugendlichen ab dem Schulalter täglich gesehen und erreicht werden können. Lehrkräfte und andere schulische Beschäftigte können Veränderungen ihrer Schülerinnen und Schüler bemerken, auf ihre Belastungen aufmerksam werden und Unterstützung anbieten. Gleichzeitig können Kinder und Jugendliche aber auch innerhalb der Schule sexuelle Gewalt erleiden – durch Schulpersonal und durch Mitschülerinnen und Mitschüler. Deshalb ist es wichtig, dass Schulen Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt entwickeln und umsetzen.

Ein Schutzkonzept – Zwei Ziele

1. Ein Schutzkonzept soll verhindern, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sowie alle weiteren Beschäftigten der Schule sexuelle Gewalt in der Schule erleben müssen.

2. Es soll dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche, Lehrkräfte, sowie alle weiteren Beschäftigten der Schule, die sexuelle Gewalt erleben – auch außerhalb der Schule, zum Beispiel zu Hause oder im Netz –, in ihrer Schule Hilfe finden.

Das Schutzkonzept schafft Orientierung für die gesamte Schulgemeinschaft:

  • professionelle Nähe im jeweiligen Arbeitsbereich
  • jede Schule ist gefordert, sich mit dem Thema zu befassen, um Verhaltenssicherheit für die Mitarbeitenden zu entwickeln und Mädchen und Jungen ein Bewusstsein dafür zu vermitteln, wann ihre Grenzen überschritten werden.
  • von der Entwicklung eines Schutzkonzepts profitieren also die Schüler*innen, aber auch das Kollegium (pädagogischen Beschäftigten der Schule)
  • auch für Eltern ist die Entscheidung für die Entwicklung eines Konzepts zum Schutz vor sexueller Gewalt ein wichtiges Signal der Schule: Dem Schutz ihrer Kinder wird hier höchste Bedeutung beigemessen.
 
Beratungsstellen an der Bettinaschule

 

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